ein kleines POTRAIT...

Olli Schneider, Steffi, meine Partnerin am Seil und im Leben
und Lex..
Man kann es durchaus auch heute noch so sehen, bin ich zwar mittlerweile in der Lage einen bedeutenden Teil des Jahres dort zu verbringen, auch hat sich meine Wohnsituation wohlwollend verbessert, doch ein Ausbrechen in eine vermeintlich bessere Welt ist es immer noch.
So lag es nahe, meiner Sehnsucht zu folgen und dies mit meinem Beruf zu verbinden. Aus dem Jugendwunsch Bergführer zu werden ist zwar nichts geworden, trotzdem konnte ich mich diesem ein gutes Stück annähern. Heute arbeite ich einen Teil des Jahres im Bergsporthandel, einen weiteren Teil als Fachübungsleiter bzw. Tourenführer für den DAV und zu guter letzt als freier Fotojournalist. Die Berge wurden mir zur zweiten Heimat.
Doch hat sich meine Sichtweise im Laufe der Jahrzehnte verändert, bekam die Heidiwelt Risse. Verbauungen,Transitverkehr und Tourismus haben ihre Spuren hinterlassen.
So sehe ich heute meine Fotografie als eine Möglichkeit, auf die Schönheit und Einzigartig-
keit der Alpenwelt aufmerksam zu machen und dadurch die Betrachtungsweise zu sensi- bilisieren. Wir müssen erkennen, dass unser Verhalten den Fortbestand dieser Landschaften stark gefährdet. Die Probleme wurden oft formuliert, sind weitreichend bekannt. Es bedarf keiner weiteren Aufzählung von Szenarien. Wir entscheiden mit unserem Verhalten ob Begriffe wie Nachhaltigkeit und Entschleunigung als leere Phrasen oder mit Inhalten in den Geschichtsbüchern stehen werden.
FREE TIBET!